Der belgische Schäferhund

Geschichte:
Am 15 November 1891 versammelte Professor Reul vom tierärztichen Institut in Cureghem Hirten und Besitzer eines in Belgien verbreiteten Hirtenhundetyps. Es kamen über 100 Hunde in den Farbe schwarz bis grau und braun in allen Farbarten. Ebenso unterschiedlich waren auch ihre Haararten. Es gab Langstockhaarige, Rauhhaarige und Kurzhaarige. Aus diesem Potential entwickelten sich die vier heute bekannten Varietäten:

Benannt wurden sie nach den umliegenden Dörfern Brüssels, da dort damals die meisten Züchter wohnten.

Allgemeines:
Der belgische Schäferhund ist ein mittelgrosser, harmonisch gebauter, gut proportionierter Hund, elegant, intelligent, geschaffen um weite Strecken zurückzulegen, wie er es früher als Hirtenhund beim Hüten und Umkreisen der großen Schafherden gewohnt war. Sein Haarkleid schützt ihn vor den Unbill der Witterungen und gestattet es ihm, den in Europa so häufig wechselnden Klimaschwankungen zu widerstehen. Die Harmonie seiner Körperformen, die majestätische Haltung seines Kopfes geben dem Belgischen Schäferhund den Eindruck eines rassigen und stolzen Vertreters einer Arbeitsrasse. Zu den angeborenen Fähigkeiten als Hüter der Herden besitzt er die wertvollen Qualitäten eines guten Wächters für Haus und Hof und eines hartnäckigen und mutigen Verteidigers seines Herrn und seiner Familie. Er ist wachsam und aufmerksam, verspielt und kinderlieb, und sein fragender, feuriger Blick zeugt von Intelligenz.

Der Belgische Schäferhund wird in 4 Varietäten, respektive in 3 Haararten gezüchtet.
Tervueren: Rot-braun, langhaarig mit dunkler Charbonnage und schwarzer Maske
Amigo of the home port
Xoran van de Hoge Laer
Andersfarbenegrau, grau-beige, beige, langhaarig mit dunkler Charbonnage und schwarzer Maske
Ares du bois du tot
Vici des Hauts de Bievre
Groenendaelschwarz, langhaarig
Viking des Terres Bergéres
Rigel de Iamara
Rival de la fureur de Crepuscule
Laekenoisrot- braun rauhhaarig
Justesse
MalinoisRot-braun, kurzhaarig und schwarzer Maske